Cucumis melo var. cantalupensis
Charentais-Melone, Charentais-Cantaloupe: Diese französische Melone par excellence wurde Anfang des 20. Jahrhunderts in der Charente gezüchtet. Glatte Schale mit grünen Rippen, zartschmelzendes orangefarbenes Fruchtfleisch, intensiver Duft – sie hat die Vorstellung von einer guten Melone über lange Zeit geprägt.
Eigenschaften:
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Duftendes orangefarbenes Fruchtfleisch: zart, saftig und bei voller Reife sehr süß.
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Früchte von schöner Größe: rund und leicht gerippt, ideal zum Teilen.
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Referenzsorte: der Geschmack einer Sommermelone – zuverlässig reproduzierbar.
Aussaat-Tipps:
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Standort: sehr sonnig und windgeschützt – Wärme ist die wichtigste Voraussetzung für eine süße Melone.
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Boden: nährstoffreich, tiefgründig, humos, gut drainiert und gleichmäßig frisch. Melonen sind Starkzehrer: Eine großzügige Gabe von reifem Kompost ist entscheidend. Kalk vertragen sie gut, stehende Nässe am Wurzelhals hingegen nicht.
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Methode: Von Mitte März bis Mai unter geschützten Bedingungen bei 20–25 °C in Töpfe säen, 2 cm tief, wobei der Samen auf die Kante gelegt wird. Die Direktsaat ist nur in sehr warmen Regionen zuverlässig. Siehe wie man Samen aussät.
Pflanz-Tipps:
- Nach den letzten Frösten auspflanzen, mit 1 Meter Abstand, auf einen leichten Hügel, um die Drainage zu verbessern und den Boden zu erwärmen. Eine dunkle Mulchschicht beschleunigt den Fruchtansatz deutlich.
Pflegetipps:
- Während des Wachstums regelmäßig gießen, dann die Wassergaben stark reduzieren, sobald die Früchte größer werden: Dadurch konzentrieren sich die Zucker. Zu viel Wasser am Ende des Reifezyklus führt zu fade schmeckenden Melonen.
- Den Haupttrieb oberhalb des 2. Blattes entspitzen, anschließend auch die Seitentriebe, um die Fruchtbildung zu fördern. Pro Pflanze auf 4 oder 5 Früchte begrenzen.
- Unter jede Frucht eine Dachziegel oder ein Brett legen, um sie vom feuchten Boden zu isolieren.
Ernte-Tipps:
- Die Melone reift nach der Ernte nicht weiter: Das untrügliche Zeichen ist ein kreisförmiger Riss, der rund um den Fruchtstiel erscheint, begleitet von einem deutlichen Duft. Dann löst sich die Frucht fast von selbst.
Förderliche Kombinationen:
Nutzen für die Biodiversität:
- Ihre gelben Blüten sind für die Fruchtbildung vollständig auf Bienen angewiesen: Ohne Bestäuber keine Melonen. Ihr Anbau ist ein hervorragendes Argument dafür, in der Nähe bienenfreundliche Blüten anzupflanzen.
- Ihr ausgebreitetes Laub bedeckt den Boden und schützt ihn vor dem Austrocknen im Sommer.
Verwendung:
- Als Vorspeise mit luftgetrocknetem Schinken, als Dessert, im Obstsalat oder als kalte Suppe. Die gerösteten Samen lassen sich knabbern.
Eigenes Saatgut gewinnen:
Entnehmen Sie die Samen einer vollkommen reifen Melone, spülen Sie sie ab, um das Fruchtfleisch zu entfernen, und trocknen Sie sie mehrere Tage flach ausgebreitet. Achtung: Melonen kreuzen sich leicht zwischen verschiedenen Sorten – isolieren Sie Ihre Samenträgerpflanze. Siehe Saatgut aufbewahren.
Unser Qualitätsversprechen: Bei SemiSauvage - Permaculture bauen wir unser Saatgut an und wählen es aus, wobei der Respekt vor allem Lebendigen unser Leitmotiv ist. In der Nähe der Vulkane der Auvergne ansässig, wählen wir samenfeste, nicht hybride Sorten aus, die auf ihre Keimfähigkeit geprüft, sorgfältig sortiert und ohne jegliche chemische Behandlung verpackt werden. Unsere Überzeugung: Gärtnerinnen und Gärtner sollen wieder in die Lage versetzt werden, Jahr für Jahr ihr eigenes Saatgut auszusäen – Saatgut, das ihnen wirklich gehört.
Der Geschmack des Sommers, angebaut im eigenen Garten.