Abelmoschus esculentus
Rote Okra, Gemüse-Eibisch, Essibisch, Griechisches Horn, Calou: Sie gehört zu den Malvengewächsen und ist mit dem Hibiskus verwandt – daher ihre wunderschönen hellgelben Blüten mit purpurrotem Herzen. Ihre jung geernteten roten Schoten setzen beim Kochen einen Schleimstoff frei, der Gerichte auf natürliche Weise andickt: Er verleiht kreolischer Okra und dem Gumbo aus Louisiana ihre typische Konsistenz.
Eigenschaften:
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Rote Schoten: An der Pflanze äußerst dekorativ, werden sie beim Kochen leicht grün.
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Spektakuläre Blüten: hellgelb mit purpurrotem Herzen, würdig für ein Zierbeet.
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Schlanke einjährige Pflanze: 1 bis 1,50 m hoch, in einem Topf auf einer warmen Terrasse kultivierbar.
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Doppelnutzung: Gemüse und bindendes Gewürz in der kreolischen, afrikanischen, indischen und japanischen Küche.
Aussaat-Tipps:
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Standort: volle Sonne, warm und geschützt – sie ist eine tropische Pflanze und braucht Wärme, um Früchte zu bilden.
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Boden: nährstoffreich, locker, frisch und gut durchlässig. Eine Gabe reifen Komposts tut ihr gut. Staunässe und Kälte verträgt sie nicht.
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Methode: Ihre Samen haben eine harte Schale: Weichen Sie sie vor der Aussaat 12 bis 24 Stunden in lauwarmem Wasser ein, sonst erfolgt die Keimung langsam und unregelmäßig. Säen Sie ab März–April unter geschützten Bedingungen bei 22–25 °C in Anzuchttöpfe, 1 cm tief. Siehe wie man Samen aussät.
Pflanz-Tipps:
- Pflanzen Sie sie nach den letzten Frösten mit einem Abstand von 40 bis 50 cm in alle Richtungen aus. Der Anbau im Topf funktioniert in einem großen Gefäß an einem geschützten Standort gut.
Pflegetipps:
- Gießen Sie regelmäßig am Fuß der Pflanze und mulchen Sie den Boden. Bei besonders hohen Pflanzen ist eine Stütze hilfreich.
- Entfernen Sie die Spitze, sobald die Pflanze 60 cm erreicht hat, um die Verzweigung zu fördern, an der sich die Schoten bilden.
Ernte-Tipps:
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Der entscheidende Punkt: Ernten Sie die Schoten sehr jung, bei einer Länge von 5 bis 10 cm, alle zwei Tage. Danach werden sie faserig und sofort ungenießbar – das ist der klassische Fehler.
- Schneiden Sie sie mit einer Gartenschere ab und tragen Sie Handschuhe: Schoten und Stängel sind mit reizenden Härchen bedeckt.
Gute Pflanzpartner:
Beitrag zur Artenvielfalt:
- Ihre großen Blüten werden von Bienen und Hummeln häufig besucht, die dort reichlich Pollen finden.
- Ihre Verwandtschaft mit dem Sumpf-Hibiskus macht sie ebenso zierend wie nützlich – sie passt hervorragend an den Rand eines Blumenbeets.
Verwendung:
- In Scheiben geschnitten, roh oder gegart: in Gumbo, Curry, kreolischen Eintöpfen oder bei großer Hitze angebraten. Tipp gegen den Schleimstoff, falls Sie seine Konsistenz stört: Braten Sie die ganzen Schoten bei großer Hitze an, ohne sie zu schneiden, oder geben Sie einen Spritzer Zitronensaft hinzu.
Eigene Samen gewinnen:
Lassen Sie zwei oder drei Schoten vollständig an der Pflanze ausreifen, bis sie braun werden und aufplatzen, und entnehmen Sie anschließend die runden Samen und trocknen Sie sie. Siehe Samen aufbewahren.
Unser Qualitätsversprechen: Bei SemiSauvage - Permaculture bauen wir unsere Samen an und wählen sie aus, wobei der respektvolle Umgang mit der Natur unser Leitgedanke ist. In der Nähe der Vulkane der Auvergne wählen wir samenfeste, nicht hybride Sorten aus, die auf ihre Keimfähigkeit geprüft, sorgfältig sortiert und ohne chemische Behandlung verpackt werden. Unsere Überzeugung: Gärtnerinnen und Gärtner sollen wieder in die Lage versetzt werden, Jahr für Jahr Samen auszusäen, die wirklich ihnen gehören.
Ein tropisches Gemüse, das ebenso schön blüht wie vielseitig in der Küche ist.