Cucurbita pepo „Koshare“
Koshare-Zierkürbis, Koshare-Löffelkürbis, Koshare Spoon gourd: ein kleiner, rein dekorativer Kürbis, dessen Früchte jeweils zwei klar voneinander getrennte Farben tragen – eine bauchige Basis in LEUCHTENDEM ORANGE und einen so dunklen grünen Hals, dass er schwarz wirkt. Seine Form erinnert an einen kleinen Löffel oder einen Kürbis mit gebogenem Hals und macht ihn zu einem der auffälligsten Zierkürbisse. Seine harte Schale sorgt dafür, dass er monatelang unverändert bleibt.
Eigenschaften:
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Deutlich zweifarbig: bauchige Basis in leuchtendem Orange, schmaler, gebogener Hals in sehr dunklem, fast schwarzem Grün, oft fein gestreift. Die Grenze zwischen den beiden Farben ist klar.
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Kleine Früchte: 8 bis 12 cm groß, löffel- oder kleinflaschenkürbisförmig, mit harter und glatter Schale.
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Sehr ertragreich: Eine einzige Ranke kann fünfzehn bis zwanzig Früchte tragen.
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Hervorragend lagerfähig: Trocken gelagert behält er monatelang, manchmal über ein Jahr, seine Farbe und Form.
Vorsicht – bitte lesen:
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Dieser Zierkürbis ist nicht essbar. Wie alle Zierkürbisse enthält er Cucurbitacine, sehr bittere und giftige Stoffe, die Übelkeit, Erbrechen und schwere Verdauungsstörungen verursachen. Er ist zum Anschauen da, nicht zum Kochen.
- Einfache und absolute Regel, die auch für Speisekürbisse gilt: Wenn er bitter schmeckt, ausspucken und die gesamte Frucht wegwerfen. Die Bitterkeit ist ein Warnsignal für Cucurbitacine.
- Bewahren Sie die Früchte außerhalb der Reichweite kleiner Kinder auf, die von ihren leuchtenden Farben angezogen werden.
Aussaat-Tipps:
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Standort: volle Sonne und Wärme.
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Boden: tiefgründig, locker, frisch und nährstoffreich – eine großzügige Gabe reifen Komposts macht einen deutlichen Unterschied. Staunässe am Wurzelhals verträgt sie dagegen nicht.
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Methode: Ab April geschützt in Töpfen bei 20-25 °C 2-3 cm tief aussäen. Den Samen auf die Kante legen, damit er nicht fault. Keimung nach 5 bis 10 Tagen. Nach den letzten Frösten auspflanzen. Siehe wie man Samen aussät.
Pflanz-Tipps:
- Halten Sie einen Abstand von 1 bis 1,50 m ein: Die Triebe wachsen weit. Mulchen Sie dick, um die Feuchtigkeit zu bewahren und die Früchte sauber zu halten.
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Am besten lässt man sie klettern: An einem Gitter, einem Bogen oder an Bögen halten sich ihre Ranken selbst fest. Die leichten Früchte hängen dann frei und färben sich gleichmäßiger, ohne eine blasse Auflageseite am Boden.
Pflege-Tipps:
- Gießen Sie regelmäßig am Fuß der Pflanze, ohne das Laub zu benetzen: Mehltau breitet sich auf Kürbisgewächsen schnell aus.
- Im Gegensatz zu großen Kürbissen muss die Fruchtzahl nicht begrenzt werden: Hier gilt, je mehr, desto besser.
Ernte-Tipps:
- Ernten Sie vor den ersten Frösten, wenn der Fruchtstiel hart und korkig geworden ist und sich die Schale mit dem Fingernagel nicht mehr eindrücken lässt. Schneiden Sie mit der Gartenschere und lassen Sie 3 bis 5 cm Fruchtstiel stehen: Ohne ihn fault die Frucht von oben her.
- Lassen Sie die Früchte etwa zehn Tage an einem trockenen, luftigen Ort nachtrocknen und lagern Sie sie anschließend trocken. Zum Entstauben genügt ein trockenes Tuch; vermeiden Sie das Lackieren, da die Schale sonst nicht mehr atmen kann.
Günstige Kombinationen:
- Sie eignet sich für das indianische „Drei-Schwestern“-Trio mit Mais und Bohnen: Der Mais dient als Rankhilfe, die Bohne bindet Stickstoff, und der Kürbis bedeckt den Boden. Die niedrige Kapuzinerkresse in der Nähe lenkt Blattläuse ab. Siehe Mischkultur im Gemüsegarten.
Nutzen für die Biodiversität:
- Ihre großen, früh am Morgen geöffneten gelb-orangefarbenen Blüten liefern Bienen und Hummeln im Hochsommer eine sehr ergiebige Pollenquelle.
- Ihr ausgebreitetes Laub bedeckt den Boden, schützt ihn vor dem Austrocknen und bietet nützlichen Kleinstlebewesen Schutz.
Verwendung:
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Ausschließlich dekorativ: für Herbstarrangements und -kränze, Schalen, Girlanden, festliche Tafeln und Halloween. Sie dient außerdem als Bodendecker oder einjährige Kletterpflanze, um einen Zaun oder Bogen schnell zu begrünen.
Eigenes Saatgut gewinnen:
Öffnen Sie eine vollreife, vollkommen harte Frucht und entnehmen Sie die Samen – flach, oval, cremeweiß und mit klar abgegrenztem Rand. Spülen Sie sie ab und trocknen Sie sie mehrere Tage flach ausgebreitet. Achtung: Cucurbita pepo kreuzen sich untereinander sehr leicht (Zucchini, Patissons, Spaghettikürbisse und andere Zierkürbisse). Isolieren Sie Ihre Samenträgerpflanze, da die Nachkommen sonst unvorhersehbare, bittere Früchte hervorbringen können. Siehe Saatgut aufbewahren.
Unser Qualitätsversprechen: Bei SemiSauvage - Permaculture bauen wir unser Saatgut an und selektieren es mit dem Respekt vor dem Leben als Leitgedanken. In der Nähe der Vulkane der Auvergne wählen wir samenfeste, nicht-hybride Sorten aus, die auf ihre Keimfähigkeit geprüft, sorgfältig sortiert und ohne chemische Behandlung verpackt werden. Unsere Überzeugung: Gärtnerinnen und Gärtner sollen wieder in die Lage versetzt werden, Jahr für Jahr Saatgut auszusäen, das wirklich ihnen gehört.
Zwei kräftige Farben auf einer einzigen kleinen Frucht: der Zierkürbis, der jeden Herbsttisch zum Blickfang macht.