Solanum melongena „White Egg“
Aubergine White Egg, Eier-Aubergine, weiße ovale Aubergine: Sie erklärt ganz allein, warum die englischsprachige Welt die Aubergine eggplant nennt — ihre ovalen, weißen Früchte sehen täuschend echt wie Hühnereier aus. Als alte, selten gewordene Sorte bietet sie ein zart-cremiges Fruchtfleisch und einen milden Geschmack, der deutlich weniger bitter ist als bei schwarzen Auberginen.
Eigenschaften:
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Eierform und -farbe: kleine, ovale Früchte in reinem Weiß, die an der Pflanze sehr dekorativ wirken.
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Zart-cremiges Fruchtfleisch: milder, wenig bitterer Geschmack, ohne dass die Früchte zuvor mit Salz entwässert werden müssen.
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Seltene Sorte: aus den Katalogen beinahe verschwunden, verdient sie es, wieder angebaut zu werden.
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Für den Anbau im Topf geeignet: perfekt für Terrassen und Balkone.
Vorsichtsmaßnahmen:
- Wie alle Nachtschattengewächse enthalten ihre Blätter und unreifen Früchte Solanin und dürfen nicht verzehrt werden. Nur gut ausgebildete Früchte sind essbar, und auch diese ausschließlich gekocht.
- Frost- und kälteempfindliche Pflanze: Sie leidet, sobald die nächtlichen Temperaturen unter 12 °C sinken.
Aussaat-Tipps:
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Standort: warm, sonnig und geschützt.
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Boden: humusreich, frisch, tiefgründig und gut durchlässig. Sie ist eine äußerst nährstoffhungrige Pflanze: Eine großzügige Gabe reifen Komposts ist für die Fruchtbildung entscheidend.
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Methode: Im Frühjahr aussäen, ab Februar im Haus, bei 24-26 °C — ein kritischer Punkt: Auberginen keimen unter 20 °C schlecht und sind deutlich anspruchsvoller als Tomaten. Siehe wie man Samen aussät.
Pflanz-Tipps:
- Nach den letzten Frösten an einen sonnigen, warmen Standort pflanzen, mit 60 cm Abstand und einer Stütze.
Pflegetipps:
- Den Boden frisch, aber gut durchlässig halten und am Fuß der Pflanze gießen, ohne das Laub zu benetzen. Großzügig mulchen.
- Unter unseren klimatischen Bedingungen die Pflanze auf 5 oder 6 Früchte begrenzen, indem der Trieb über der letzten Frucht entspitzt wird.
Ernte-Tipps:
- Ernten, sobald die Schale prall und glänzend ist. Sobald sie gelb wird oder matt erscheint, ist die Frucht überreif: Ihr Fruchtfleisch wird bitter und voller harter Samen.
Günstige Pflanznachbarschaften:
Beitrag zur Biodiversität:
- Ihre violetten Blüten benötigen eine Vibrationsbestäubung: Nur Hummeln, die ihre Muskeln mit hoher Frequenz vibrieren lassen können, sind dazu in der Lage. Wenn Sie ihnen einen Lebensraum bieten, verbessert das direkt Ihre Ernte.
- Eine beinahe ausgestorbene Sorte wie diese wieder anzubauen, bedeutet, konkret zum Erhalt der Kulturpflanzenvielfalt beizutragen.
Verwendung:
- Geröstet oder gefüllt — ihre Größe macht sie zu perfekten Einzelportionen — gegrillt, als Auberginenkaviar oder im Curry. Immer gekocht, niemals roh verzehren.
Eigenes Saatgut gewinnen:
Lassen Sie eine Frucht deutlich über das Verzehrstadium hinaus reifen, bis sie gelb wird und runzelt. Entnehmen Sie dann die Samen, spülen Sie sie ab und trocknen Sie sie. Da Auberginen überwiegend selbstbestäubend sind, bleiben Kreuzungen begrenzt. Siehe Saatgut aufbewahren.
Unser Qualitätsversprechen: Bei SemiSauvage - Permaculture bauen wir unser Saatgut an und selektieren es mit dem Respekt vor dem Leben als Leitgedanken. In der Nähe der Vulkane der Auvergne ansässig, wählen wir samenfeste, nicht hybride Sorten aus, prüfen ihre Keimfähigkeit, sortieren und verpacken sie sorgfältig — ganz ohne chemische Behandlung. Unsere Überzeugung: Gärtnerinnen und Gärtner sollen wieder in die Lage versetzt werden, Jahr für Jahr Saatgut auszusäen, das wirklich ihnen gehört.
Die Aubergine, die dem Gemüse seinen englischen Namen gab — beinahe verschwunden und unbedingt zu retten.