Foeniculum vulgare
Fenchel, Süßfenchel, süßer Dill, Fenouil: eine einzige Pflanze, drei Ernten. Seine Knolle wird wie ein Gemüse zubereitet, sein gefiedertes Laub ersetzt Dill, und seine anisartigen Samen dienen als Gewürz. Er gehört zu den Doldenblütlern und ist mit Karotte und Petersilie verwandt – daher seine großen gelben Dolden, die Bestäuber anlocken.
Merkmale:
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Dreifache Verwendung: Knolle, Laub und Samen – alles ist essbar.
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Anisartiger Geschmack: mild und frisch, roh wie gekocht.
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Sehr dekorativ: Sein gefiedertes Laub und seine gelben Dolden machen sich auch im Blumenbeet gut.
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Sät sich selbst aus: Einmal etabliert, kommt er Jahr für Jahr wieder.
Aussaat-Tipps:
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Standort: sonnig.
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Boden: tiefgründig, locker, frisch und gut durchlässig, mit Kompost angereichert. Ein Boden, der feucht bleibt, ist entscheidend: Trockenheit lässt ihn schießen, bevor er seine Knolle ausgebildet hat.
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Methode: Im Freiland ab April in der Südhälfte und im Mai in der Nordhälfte 1 cm tief direkt an Ort und Stelle aussäen – er verträgt das Umpflanzen schlecht. Für einen früheren Start ab Februar/März im beheizten Gewächshaus aussäen. Siehe wie man Samen aussät.
Pflegetipps:
- Auf 25 cm vereinzeln. Regelmäßig und gleichmäßig gießen und großzügig mulchen.
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Der entscheidende Handgriff: Erde um die Knolle anhäufeln, sobald sie die Größe eines Eis erreicht hat. Dadurch wächst sie stärker und bleibt weiß und zart, statt grün und hart zu werden.
Ernte-Tipps:
- Die Knolle ernten, sobald sie die Größe einer Faust erreicht hat, indem man sie direkt über dem Boden abschneidet. Der im Boden verbleibende Wurzelstock bildet oft kleine, zarte neue Triebe.
- Das Laub nach Bedarf ernten. Für die Samen die Dolden abschneiden, sobald sie braun werden.
Günstige Kombinationen:
- Achtung: Fenchel ist dafür bekannt, das Wachstum vieler Nachbarpflanzen zu hemmen, insbesondere von Tomaten, Bohnen und Kohl. Pflanzen Sie ihn abseits, am Rand des Gemüsegartens oder in ein Blumenbeet. Siehe Mischkultur im Gemüsegarten.
Nutzen für die Biodiversität:
- Seine großen gelben Dolden gehören zu den meistbesuchten Blüten im Garten: Bienen, Schwebfliegen und parasitische Schlupfwespen tummeln sich den ganzen Sommer über darauf.
- Er ist eine wichtige Wirtspflanze für die Raupen des Schwalbenschwanzes – wenn Sie welche an Ihrem Fenchel finden, lassen Sie sie gewähren; der Schmetterling ist es wert.
Verwendung:
- Die rohe Knolle fein geschnitten im Salat, geschmort, geröstet oder als Gratin; fein geschnittenes Laub zu Fisch; Samen als Aufguss, in Brot oder Marinaden. Siehe unsere traditionellen Pflanzen zum Aussäen.
Eigene Samen ernten:
Lassen Sie eine Pflanze blühen: Das ist bereits die Ernte selbst. Schneiden Sie die Dolden ab, sobald die Samen braun werden, und trocknen Sie sie kopfüber. Achtung: Er kreuzt sich mit dem wild wachsenden Fenchel, der im Süden Frankreichs weit verbreitet ist. Siehe Samen aufbewahren.
Unser Qualitätsversprechen: Bei SemiSauvage - Permaculture bauen wir unsere Samen an und wählen sie aus – stets mit Respekt vor dem Leben. In der Nähe der Vulkane der Auvergne ansässig, wählen wir samenfeste, nicht hybride Sorten aus, testen ihre Keimfähigkeit, sortieren und verpacken sie sorgfältig – ganz ohne chemische Behandlung. Unsere Überzeugung: Gärtnerinnen und Gärtnern wieder die Möglichkeit zu geben, Jahr für Jahr Samen auszusäen, die wirklich ihnen gehören.
Eine Pflanze, drei Ernten und ein Magnet für Bestäuber.