Raphanus sativus var. niger
Großer runder schwarzer Winterrettich, Spanischer Rettich, großer grauer Rettich: Seine matte schwarze Schale verbirgt ein strahlend weißes Fruchtfleisch und einen ausgeprägten Charakter. Während der kleine rosa Radieschen bereits nach drei Wochen knackig ist, lässt sich dieser hier Zeit, wächst bis zur Größe einer Faust heran und hält sich den ganzen Winter über in Sand.
Eigenschaften:
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Große runde Wurzel: matte schwarze Schale, weißes, festes und knackiges Fruchtfleisch.
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Kräftiger Geschmack: deutlich schärfer und pfeffriger als der des Monatsrettichs.
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Lagergemüse: Im Keller hält er sich in Sand mehrere Monate.
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Robust: Er verträgt Kälte und wird spät in der Saison geerntet.
Aussaat:
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Standort: sonnig bis halbschattig.
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Boden: tiefgründig, locker, frisch und gut durchlässig, ohne Steine, die die Wurzel verformen könnten. Vermeiden Sie frischen Mist, der zu einer Gabelung der Wurzel führt. Ein Boden, der frisch bleibt, ist der Schlüssel zu knackigem statt faserigem Fruchtfleisch.
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Methode: Säen Sie von Mitte Juni bis August direkt an Ort und Stelle in Horsten mit einem Abstand von 25 cm und 2 cm Tiefe. Die Aussaat im Spätsommer ist entscheidend: Bei einer Aussaat im Frühjahr schießt die Pflanze, bevor sie ihre Wurzel ausbildet. Siehe wie man Samen aussät.
Pflege:
- Vereinzeln Sie auf eine Pflanze pro Horst. Gießen Sie regelmäßig und gleichmäßig: Trockenheit macht ihn hohl, faserig und brennend scharf.
- Häufeln Sie leicht an, wenn die Wurzel aus dem Boden ragt und an der Spitze grün wird.
Ernte:
- Ernten Sie vor den starken Frösten im Oktober und November. Schneiden Sie das Laub bis auf 2 cm zurück, bürsten Sie die Wurzeln ab, ohne sie zu waschen, und lagern Sie sie in einer Kiste mit leicht feuchtem Sand im Keller: Dort halten sie sich bis zum Frühjahr.
Günstige Kombinationen:
Nutzen für die Artenvielfalt:
- Seine Pfahlwurzel gräbt Gänge, die den Boden in der Tiefe belüften und die Arbeit der Regenwürmer erleichtern.
- Lässt man ihn blühen, bildet er Trauben aus weiß-lila Blüten, die stark von Bienen und Schwebfliegen besucht werden, deren Larven Blattläuse fressen.
Verwendung:
- Roh, fein gerieben im Salat (mit Sahne oder Apfel, um die Schärfe abzumildern), als Carpaccio oder wie eine Rübe gegart – gebraten, im Eintopf oder als samtige Suppe verliert er dabei einen großen Teil seiner Schärfe. Die Blätter lassen sich zu Suppe verarbeiten.
Eigene Samen gewinnen:
Lassen Sie einige Wurzeln über den Winter in der Erde: Im Frühjahr treiben sie Blüten und bilden anschließend verdickte Schoten, die trocken geerntet werden. Achtung: Raphanus sativus kreuzen sich untereinander. Halten Sie ihn von anderen Radieschen und Rettichen fern. Siehe Samen aufbewahren.
Unser Qualitätsversprechen: Bei SemiSauvage - Permaculture bauen wir unsere Samen an und wählen sie aus, wobei der Respekt vor dem Leben unser Leitgedanke ist. In der Nähe der Vulkane der Auvergne ansässig, wählen wir samenfeste, nicht hybride Sorten aus, die auf ihre Keimfähigkeit geprüft, sorgfältig sortiert und verpackt werden – ganz ohne chemische Behandlung. Unsere Überzeugung: Gärtnerinnen und Gärtner sollen wieder in die Lage versetzt werden, Jahr für Jahr Samen auszusäen, die wirklich ihnen gehören.
Ein Wintergemüse mit ausgeprägtem Charakter, das sich bis zum Frühjahr hält.