Allium fistulosum
Ishikura-Lauchzwiebel, japanischer Lauch, japanische Frühlingszwiebel, Lauchzwiebel, Winterheckenzwiebel, Negi: Sie bildet niemals eine Zwiebel. Genau das macht ihre Besonderheit aus – sie wird wie Lauch angebaut, wobei man Erde anhäufelt, um den Schaft zu bleichen, aber jung wie eine Frühlingszwiebel geerntet. Eine traditionelle asiatische Sorte mit feinem, zart lauchig-knoblauchigem Geschmack.
Eigenschaften:
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Keine Zwiebelbildung: Sie bildet lange, gerade weiße Schäfte mit röhrenförmigem Laub.
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Feiner Geschmack: milder als eine Zwiebel, würziger und knoblauchiger als Lauch.
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Mehrjährig in mildem Klima: In unseren Breiten häufig einjährig kultiviert.
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Kompakt: 40 bis 60 cm hoch, ideal für den Gemüsegarten ebenso wie für einen Kübel auf der Terrasse.
Aussaat:
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Standort: volle Sonne.
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Boden: nährstoffreich, frisch und gut durchlässig. Anders als Zwiebeln schätzt sie einen gut versorgten Boden: Eine Kompostgabe sorgt für dickere und zartere Schäfte.
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Methode: Keine Stratifikation erforderlich. Von März bis Juli direkt ins Freiland säen oder ab Februar unter Schutz, 1 cm tief und mit 10 cm Abstand. Siehe wie man Samen aussät.
Pflege:
- Regelmäßig, aber nicht zu viel gießen. Hacken, um die Konkurrenz durch Unkräuter zu begrenzen.
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Der entscheidende Handgriff: Mit zunehmendem Wachstum nach und nach Erde um die Pflanzen anhäufeln. Dadurch wird der Schaft länger und heller – der zarteste und begehrteste Teil.
- In mildem Klima oder unter Winterschutz treibt der Horst im Frühjahr von selbst wieder aus.
Ernte:
- Jung oder halbausgereift nach Bedarf ernten, indem man die ganze Pflanze herauszieht. Bei einem etablierten Horst können Sie auch einige Stängel entnehmen und den Rest weiterwachsen lassen.
Gute Nachbarn:
Nutzen für die Biodiversität:
- Ihre schwefelhaltigen Verbindungen verwirren mehrere Schädlinge benachbarter Kulturen, insbesondere die Möhrenfliege.
- Wenn man sie blühen lässt, bildet sie kugelige, cremeweiße Blütenstände, die stark von Bienen und Schwebfliegen besucht werden.
Verwendung:
- Junge Stängel roh oder gekocht, ähnlich wie Schnittlauch oder junger Lauch. In der japanischen Küche unverzichtbar – etwa für Ramen, Wokgerichte und Brühen – verfeinert sie auch Omeletts, Tartes und Gemüsegerichte hervorragend.
Symbolik:
In Asien gilt sie als Symbol für Ausdauer und Beharrlichkeit und soll in traditionellen Gemüsegärten außerdem Krankheiten fernhalten.
Eigenes Saatgut gewinnen:
Lassen Sie einige Pflanzen überwintern: Im folgenden Frühjahr treiben sie Blüten. Ernten Sie die Blütenstände, sobald sich die Kapseln öffnen und schwarze Samen sichtbar werden. Sie kreuzt sich nicht mit Zwiebeln (Allium cepa), was die Saatgutgewinnung vereinfacht. Siehe Saatgut aufbewahren.
Unser Qualitätsversprechen: Bei SemiSauvage - Permaculture bauen wir unser Saatgut an und wählen es aus, wobei der respektvolle Umgang mit der Natur unser Leitgedanke ist. In der Nähe der Vulkane der Auvergne ansässig, wählen wir samenfeste, nicht hybride Sorten aus, die auf ihre Keimfähigkeit geprüft, sorgfältig sortiert und ohne chemische Behandlung verpackt werden. Unsere Überzeugung: Gärtnerinnen und Gärtner sollen wieder in die Lage versetzt werden, Jahr für Jahr Saatgut auszusäen, das wirklich ihnen gehört.
Nicht ganz Lauch, nicht ganz Zwiebel: das Beste aus beiden.